Erektile Dysfunktion oder Impotenz ist das häufigste Geschlechtsproblem, das Männer ihrem Arzt melden. Es betrifft bis zu 30 Millionen Männer.

Impotenz ist definiert als Schwierigkeiten, eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten, die fest genug für Sex ist.

Obwohl es nicht selten ist, dass ein Mann von Zeit zu Zeit Probleme mit Erektionen hat, ist eine erektile Dysfunktion, die progressiv ist oder routinemäßig beim Sex auftritt, nicht normal, und sie sollte behandelt werden.

Impotenz kann auftreten:

  • Meistens, wenn die Durchblutung des Penis eingeschränkt ist oder die Nerven geschädigt sind.
  • Mit Stress oder emotionalen Gründen
  • Als Frühwarnung für eine schwerwiegendere Krankheit, wie: Atherosklerose (Verhärtung oder Verstopfung der Arterien), Herzkrankheiten, Bluthochdruck oder hoher Blutzucker durch Diabetes.

Das Finden der Ursache(n) Ihrer Impotenz hilft bei der Behandlung des Problems und hilft Ihnen bei Ihrem allgemeinen Wohlbefinden. In der Regel ist das, was gut für die Gesundheit des Herzens ist, gut für die Gesundheit des Geschlechts.

Wie Erektionen funktionieren und wie sie entstehen

Während der sexuellen Erregung setzen die Nerven Chemikalien frei, die den Blutfluss in den Penis erhöhen. Das Blut fließt in zwei Erektionskammern im Penis, die aus schwammartigem Muskelgewebe (Corpus cavernosum) bestehen. Die Corpus cavernosum Kammern sind nicht hohl.

Während der Erektion entspannt sich das schwammige Gewebe und fängt Blut ein. Der Blutdruck in den Kammern macht den Penis fest und verursacht eine Erektion. Wenn ein Mann einen Orgasmus hat, erreicht ein zweiter Satz von Nervensignalen den Penis und bewirkt, dass sich die Muskelgewebe im Penis zusammenziehen und das Blut wieder in den Blutkreislauf eines Mannes abgegeben wird und die Erektion nachlässt.

Wenn Sie nicht sexuell erregt sind, ist der Penis weich und schlaff. Männer können bemerken, dass die Größe des Penis mit Wärme, Kälte oder Sorge variiert; dies ist normal und spiegelt das Gleichgewicht des Blutes wider, das in den Penis eintritt und ihn verlässt.

Bevor wir jedoch mit den Ursachen beginnen, schauen wir uns zunächst die Abfolge einer Erektion an. Wenn man in der Erektionsabfolge merkt, dass etwas nicht so funktionier wie es soll, kann es zu einer Erektionsstörung kommen. Doch damit wir besser verstehen, wie es zu den Ursachen kommen kann, schauen wir uns an wie eine Erektion überaupt funktioniert. Hierbei gehen wir darauf ein, welche Vorgänge im Organismus des Körpers ablaufen. Hier bekommst du eine konkrete Vorstellung was bei uns im Körper passiert wenn wir “erregt” sind:

  1. Das Gehirn bewertet Sinnesreize
  2. Das autonome Nervensystem sendet Impulse an den Penis
  3. Innerhalb des Penis setzten die Nervenenden Neurotransmitter frei. Es entsteht eine biochemische Reaktion, wodurch der Schwellkörper vorerst erschlafft.
  4. In die schlaffe Muskulator des Penis (Corpora Cavernosa) kann nun Blut hineinfließen. Der Penis wird größer.
  5. Damit die Schwellung nicht sofort wieder abnimmt, werden die Venen verkleinert sodass weniger Blut abfließen kann.
  6. Durch die Kontraktion in der Beckenbodenmuskulatur kommt es zu einer vollständigen Erregung des Penis.

Meist liegt es an vielen kombinierten Faktoren, die für eine erektile Dysfunktion zuständig sind. Diese Störung könnte an allen der oben genannten Schritte eintreten. Das macht es relativ schwierig zu bestimmten, wo genau der Fehler liegt. Es gibt körperliche Ursachen und psychische Ursachen für Erektionsprobleme. In der heutigen Medizin geht man davon aus, dass es für eine erektile Dysfunktion mehrere Faktoren gleichzeitig gibt. Es gibt somit meist mehr als eine Ursache für Potenzstörungen. Es ist daher kaum oder schwer möglich, klar zu unterscheiden, ob eine organische/körperliche oder psychische Ursache der Auslöser ist. Meist liegt der Grund dafür sogar in beiden Ursachen. Jedoch gucken wir uns jedoch genauer an, welche Ursachen psychisch und körperlich sind.

Symptome von Impotenz

Bei Erektionsstörungen (Erektile Dysfunktion) ist es schwierig, eine Erektion zu bekommen oder zu erhalten, die fest genug für den Sex ist. Wenn Impotenz zu einem routinemäßigen und lästigen Problem wird, kann Ihnen Ihr Hausarzt oder ein Urologe helfen.

Impotenz kann ein wichtiges Warnzeichen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein, das darauf hinweist, dass sich Blockaden im Gefäßsystem eines Mannes aufbauen. Einige Studien haben gezeigt, dass Männer mit Impotenz ein erhebliches Risiko haben, einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen in den Beinen zu erleiden. Impotenz verursacht auch:

  • Geringes Selbstwertgefühl
  • Depressionen
  • Notlage für den Mann und seinen Partner

Wenn Impotenz das Wohlbefinden eines Menschen oder seine Beziehungen beeinträchtigt, sollte es behandelt werden. Die Behandlung zielt darauf ab, die Erektionsfähigkeit zu reparieren oder zu verbessern, die Kreislaufgesundheit zu fördern und die Lebensqualität eines Mannes zu verbessern.

Eine erektile Dysfunktion kann viele verschiedene Ursachen haben. Dementsprechend können auch die Symptome unterschiedlicher nicht sein. Die Symptome unterscheiden sich je nach Gefühlszustand und je nach Krankheitsbild des Patienten. Auch bei dieser Störung gibt es eindeutige und weniger eindeutige Symptome. Denn nur weil man nicht sofort eine Erektion bekommt, heißt das gleich, dass man eine Erektionsstörung hat und an erektiler Dysfunktion leidet und sofort zu einem Potenzmittel wie Viagra greifen muss. Das muss man natürlich in solchen Momenten abwägen. Der Gang zum Arzt schafft meist Klarheit und sollte der erste Schritt sein, wenn die ersten Zweifel aufkommen. Natürlich spielen auch viele verschiedene Faktoren eine Rolle, die zur erektilen Dysfunktion geführt haben. Immerhin ist jeder Mensch unterschiedlich und nicht bei jedem fällt das Krankheitsbild gleich aus. Und nicht jeder bemerkt so etwas direkt, wenn es die ersten Male passiert.

Erektionsprobleme gleich Erektionsstörung?

Wie oben schon angedeutet, bedeutet ein Problem mit der Erektion nicht gleich, dass man an Erektionsstörungen leidet. Eine erektile Dysfunktion kann ohnehin erst vom Arzt diagnostiziert werden. Wilde Vermutungen aufzustellen bringt nicht viel und verunsicher nur unnötig. Das ist das letzte was man in so einem Fall braucht. Doch was ist nun genau, wenn man vor dem Geschlechtsverkehr keine Erektion mehr bekommt? Es ist so, dass ein Ausbleiben einer Erektion oder eine schwache Erektion erst einmal kein Anzeichen für ein Erektionsproblem ist. Wenn sich eine Erektionsstörung über mehrere Wochen hinweg durchzieht und nicht besser wird, dann sollte man vielleicht hellhörig werden. Denn wenn sich diese über mehrer Wochen hinweg durchzieht kann man sich relativ sicher sein, dass da unten etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. An dieser Stelle ist der Gang zum Urologen der richtige. Ein Urologe ist ein Facharzt der sich auf solche Gebiete spezialisiert hat. In jeder halbwegs großen Stadt sollte es so einen geben. Zusammengefasst solltest du dir also keine Sorgen machen, wenn etwas mal nicht so funktioniert oder es ab und zu zu Problemen kommt.

Welche Symptome können auftreten?

Die grundsätzlichen Symptome sind erstmal alle gleich. Egal in welchem Alter oder mit welcher Vorerkrankung, das Grundproblem sollte bei allen gleich sein und allen bekannt sein. Nehmen wir als Ursache an, dass der Penis nicht mehr richtig durchblutet wird. Es gibt sicherlich zahlreiche Ursachen zu diesem Thema aber wir nehmen jetzt mal an, dass die Gefäße mit Kalkablagerungen verstopft sind. In diesem Fall gelangt nicht mehr genügend Blut in den Penis. Die Folge ist, dass dieser nicht mehr richtig erregt wird. Am ehesten merkst du das bei der Masturbation. Wenn du masturbierst, weißt du selbst am besten wie lange das gewöhnlich bei dir dauert. Und wenn du die Zeit einmal zurückspulst müsstest du auch wissen, wie lange das in der Vergangenheit gedauert hat. Wenn jemand eine erektile Dysfunktion hat, dann sollte er das sehr deutlich merken dass sich etwas verändert hat. Auch beim Sex sollte das ganze auffallen. Wenn du deinen Partner nach wie vor Attraktiv findest und ihr miteinander schlafen wollt, dann ist es seltsam wenn die Erektion ausbleibt. Im Anfangsstadium kann man das noch auf die Aufregung schieben. Aber wenn man sich schon länger kennt und dass auf einmal nicht mehr funktioniert mit der Erektion, dann kann das ein erstes Anzeichen für eine Erektionsstörung sein.

Symptome nur bei Männern im fortgeschrittenen Alter?

Grundsätzlich kann man nicht pauschal sagen, ob die Symptome erst ab einem bestimmtem Alter eintreffen können. Hierzu müsste man sich die Ursachen angucken. Ein 20-Jähriger wird kaum verstopfte Arterien haben oder gar Schlaganfallgefährdet sein. Grundsätzlich kann man sagen, dass man ab dem 45. Lebensjahr jährlich zu einer Vorsorgeuntersuchung gehen sollte. Hier hat man seinen Gesundheitsstatus immer im Blick und weiß jedes Jahr wenn etwas nicht stimmt oder alles in Ordnung ist. Die Symptome treten aber vermehrt ab einem Alter von 50 Jahren ein. Der Alterungsprozess bleibt natürlich nicht stehen und irgendwann muss sich jeder einmal damit befassen. Manche früher manche später. Grundsätzlich treten Erektionsprobleme aber erst im fortgeschrittenen Alter ein. Wir nehmen jetzt einmal Nervenkrankheiten, Verletzungen der Wirbelsäule und die Prostata Operation als Ursache heraus. Denn das kann theoretisch jedem passieren, egal in welchem Alter sich die Person befindet.

Psychische Ursache und ihre Symptome und Wirkung

Der psychische Aspekt wird bei Erektionsstörungen oft als weniger wichtig angesehen. Denn immerhin sind ja die Vorerkrankungen schuld. Doch was wenn man gar keine hat oder diese nicht der Auslöser für eine erektile Dysfunktion ist? Die Symptome können sich durch psychischen Leidensdruck immenz verstärken. Ein Mann kann in ein tiefes Loch fallen, wenn das erste mal eine Erektionsstörung aufkommt. Wenn ein Mann das erste mal erlebt, dass eine Erektion ausbleibt und die Partnerin nicht befriedigen kann, dann fühlt dieser sich als Versager. Denn wer will schon vor einer Frau stehen und dann gestehen, dass es gerade nicht funktioniert. Stell dir vor deine Partnerin liegt in Dessous im Bett und du kannst einfach nicht. Nicht verwunderlich, dass bei vielen Männern dann schnell Selbstzeifel aufkommen und ihm Versagensängste plagen. Wenn das einmal passiert, kann man das vielleicht als blöd gelaufen abstempeln. Aber spätestens wenn du wieder vor dem Bett stehst und die Erektion ausbleibt, dann werden die Selbstzweifel nur immer größer. Und dieser psychische Druck kann dazu führen, dass sich das ganze noch verschlimmert. Man weiß einfach “jetzt muss ich” sonst ist mein Partner entteuscht. Doch dann bleibt eine Erektion erst recht aus. Entspannung ist einer der wesentlichsten Teile, die Geschlechtsverkehr ausmachen. Anspannung merkt der Partner und man selbst kann es auch nicht so richtig genießen. Ein Teufelskreis, bei dem die Symptome immer schlimmer werden und länger anhalten.

Fazit zu den Symptomen

Zusamengefasst kann man sagen, dass die wesentlichen Symptome einer erektilen Dysfunktion gleich sind. Ein Vakuumgerät wie der Phallosan Forte kann hier beispielsweise Abhilfe schaffen. Eine Erektion bleibt in den meisten Fällen aus und es ist nicht mehr möglich Geschlechtsverkehr zu haben. Auch beim Masturbieren stellt man schnell fest, dass etwas nicht mehr funktioniert und alles länger dauert. Natürlich muss eine Erektion aber nicht komplett ausbleiben. Als Erektionsstörung bezeichnet man auch Erektionsprobleme. Hier bleibt die Erektion nicht komplett aus sondern es dauert eine ganze Weile bis eine Erektion zu Stande kommt. Es kann natürlich auch sein, dass die Erektion nur wenige Minuten andauert und dann wieder verschwindet. Auch hier spricht man von einer Erektionsstörung.

Ursachen von Impotenz

Es gibt verschiedene Ursachen für eine Erektionsstörung. Penispumpe oder Potenzmittel helfen leider nicht immer denn eine Erektion ist ein sehr komplexer Vorgang im Organismus. Verschiedene Prozesse finden gleichzeitig statt. Herauszufinden, was der Auslöser für eine erektile Dysfunktion ist, ist deshalb alles andere als leicht. Wir zeigen dir, welche verschiedenen Ursachen für eine erektile Dysfunktion in Frage kommen und woran du eventuell erkennen kannst ob du ebenfalls von einer solchen betroffen bist. Schauen wir uns zunächst an, wie die Risikofaktoren bei einer erektilen Dysfunktion gewichtet sind.

Risikofaktoren im Zusammenhang mit einer erektilen Dysfunktion

RISIKOFAKTORZUSAMMENHANG MIT ED
Alterhoch
BMIgering bis nicht vorhanden
Bluthochdruckhoch
Diabetishoch
Depressiongering bis nicht vorhanden
koronare Herzkrankheithoch
periphere arterielle Verschlusskrankheithoch

Körperliche / Organische Ursachen für eine erektile Dysfunktion

Bei organischen Ursachen für eine Erektionsstörung liegen die Gründe meist auf körperlicher Ebene. Krankheiten oder organische Beschwerden können für eine erektile Dysfunktion verantwortlich sein. Im Gegensatz den psychischen Ursachen sind organische Ursachen oft schlimmer, da einige davon schwer zu behandeln sind. Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen 4 Arten von organischen Ursachen einer Erektionsstörung.

Organische Ursachen - vaskulär

Im Falle einer vaskulären Ursache, liegen Störungen innerhalb der Gefäße vor. Hier können sich Ablagerungen bilden, die den Blutfluss beeinträchtigen. Es gelangt demnach nicht mehr genügend Blut in den Penis. Dies führt zu einer schwachen Erektion. Die Erektion kann aber auch komplett ausbleiben. Die häufigste vaskuläre Ursache ist jedoch ein sogenanntes venöses Leck. Ungefährt 25% bis zu 78% aller Ursachen einer erektilen Dysfunktion können an einem venösen Leck liegen. In der Regel werden Durchblutungsstörungen schnell erkannt und sind auch als Auslöser für eine erektile Dysfunktion bekannt. Von einem venösen Leck hat noch nicht jeder etwas gehört und bleibt daher oft unerkannt.

Das Blut kann zu schnell aus dem Glied abfließen. Dies führt zu einer Erektionsstörung. Im Inneren des Penis gibt es etliche Venen. Das besondere an diesen ist, dass sich die Größe nach dem Blutfluss richtet. Das bedeutet, dass wenn weniger Blut fließt, die Venen kleiner werden. Diese halten dann das Blut innerhalb des Schwellkörpers. Diese Flexibilität ist wichtig und unerlässlich für eine Erektion. Bei einem venösen Leck funktioniert das allerdings nicht mehr korrekt. Die Venen bleiben starr und sind unflexibel. Das Blut kann deshalb ganz einfach wieder herausfließen und wird nicht ausreichend gehalten.

Doch wie bekommt man so ein venöses Leck? Vor allem bei Patienten mit einer Erkrankung wie Bluthochdruck oder Diabetes tritt dies häufig auf. Diese Krankheiten schädigen die emppfindlichen Arterien im Schwellkörper des Penis. Folglich füllen sich diese nur noch unzureichend. Ein Blutstau ist nunmal der wesentliche Grund, warum eine Erektion überhaupt funktioniert. Deshalb muss das Blut ja auch zurückgehalten werden, damit dies nicht einfach so wieder abfließt. Doch um herauszufinden, wie man dieses Leck findest und diagnostiziert muss man sich ärtzlicher Hilfe bedienen.

Mittels einer Ultraschalluntersuchung oder über eine Injizierung von Kontrastmitteln kann das Leck ausfindig gemacht werden. Diese Ursache zu untersuchen kann helfen, festzustellen wo die genaue Störung im Schwellkörper ist. Danach kann eine genaue Therapie bestimmt werden. Natürlich gibt es auch noch andere Durchblutungsstörungen. Eine Arterienverkalkung ist beispielsweise ebenfalls eine häufige Ursache einer erektilen Dysfunktion. Egal welche Durchblutungsstörung, keine davon ist schön und alle sind Verursacher für Impotenz.

Die Behandlung ist natürlich dann die nächste Sache. Denn auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, ein venöses Leck zu behandeln. Einmal geht das mit Medikamenten. Falls die Einnahme von Medikamenten jedoch ungeeignet ist, dann wird das venöse Leck durch eine Katheterbehandlung mit einem sogenannten Gewebesklerosierungsmittel wieder verschlossen. Die betroffenen Venen werden durch eine Operation verschlossen. Dies geschieht, indem ein Katheter über die Penisvene eingeführt wird. Dieser abmulant durchgeführt Eingriff ist für viele Ärzte Routine. Meist müssen Patienten nicht länger als einen Tag im Krankenhaus verbringen. Es kann nach dieser Operation aber passieren, dass es zu Schwellungen am Penis kommt. Diese halten für ein paar Stunden an, aber verschwinden genauso schnell wie sie gekommen sind. Eine einmalige Operation garantiert jedoch nicht, dass das venöse Leck für immer behandelt wurde. Man sollte sich dennoch regelmäßig von einem Facharzt wie dem Urologen untersuchen lassen.

Organische Ursachen - neurogen

Bei neurogenen Ursachen liegt eine schädigung des ZNS vor. Das Zentrale Nervensystem kommuniziert nicht mehr korrekt mit dem Penis und es kommt zu keinem Informationsaustausch zwischen Gehirn und Penis. Dies kann verschiedene Ursachen haben. Bei Schädigungen des Rückenmarks kann es zum Beispiel zu einem kompletten Erektionsausfall kommen. Bei Querschnittslähmungen ist dann natürlich nicht nur das Glied betroffen, sondern alle Bereiche unterhalb einer bestimmten Zone. Auch bei Multiple Sklerose ist die Signalübertragung des Gehirns gestört. Hier kommen notwenige Signale und Impulse nicht mehr da an wo sie sollen.

Organische Ursachen - endokrin

Endokrine Störungen gehören auch zu den organischen Ursachen für eine erektile Dysfunktion. Für eine endokrine Störung der Erektionsfähigkeit ist vor allem ein niedriger Testosteronspiegel verantwortlich. Ein niedriger Testosteronspiegel kommt zustande, wenn das Hormon Testosteron nicht mehr ausreichend gebildet oder freigesetzt wird. Testosteron ist das männliche Geschlechtshormon und sollte jedem Mann ein Begriff sein. Das Hormon ist genau für alles verantwortlich, weshalb du dich einen Mann nennen darfst. Es ist nichr nur für den Penis, den Hodensack, die Spermaproduktion oder die Erektion verantwortlich. Auch der ausgeprägtere Bartwuchs und die tiefe Stimme sind das Ergebnis eines normalen Testosteronhaushalts. Doch wenn von diesem Hormon wenig ankommt oder weniger produziert wird, dann kann es dazu führen, dass die Erektionsfähigkeit eingeschränkt ist.

Organische Ursachen - kavernös

Von einer kavernösen Ursache spricht man, wenn eine Verletzung am Schwellkörper vorliegt. Bei einer Verletzung des Schwellkörpers kann es auch vorkommen, dass eine Erektion komplett ausbleibt oder nicht mehr so recht funktioniert. bei einer Verletzung des Schwellkörpers sollte natürlich umgehend ein Arzt heran gezogen werden. Im Falle eines Membranbruchs muss dieser sogar operiert werden. Aber egal ob Erektionsstörung oder nicht, eine Verletzung des Schwellkörpers muss ohnehin behandelt werden.

Körperliche / Organische Ursachen einer erektilen Dysfunktion bei über 50 Jährigen

Die körperlichen Ursachen einer Erektionsstörung können, wie Sie dem untenstehenden Diagramm entnehmen können unterschiedlicher kaum sein. Die am weitesten verbreitete Ursache für eine erektile Dysfunktion ist die Krankheit Arteriosklerose. Ein drittel aller Ursachen einer erektilen Dysfunktion sind auf diese Krankheit zurückzuführen. Eine Arteriosklerose beschreibt die Ablagerung von Kalk oder ähnlichem an der Gefäßwand. Die Symptome sind in diesem Fall dann eindeutiger. Der Blutfluss ist eingeschränkt und dies kann zu einem Herzinfakt, Schlaganfall oder anderen Durchblutungsstörungen führen. Eine weitere Durchblutungsstörung ist eben die erektile Dysfunktion. Anders herum kann eine erektile Dysfunktion aber auch ein Anzeichen für einen möglichen Herzinfakt oder Schlaganfall sein. Mit einer Gefäßerkrankung ist also nicht zu spaßen. Folgende andere körperliche Ursachen kann für eine Erektionsstörung verantwortlich sein:

diagramm ursachen fuer erektile dysfunktion

Auch andere Faktoren wie übermäßiges Rauchen können eine Ursache für Erektionsprobleme sein. Hier muss man aber beachten, dass das Rauchen die Gefäße ebenfalls verengt. Wo wir wieder bei Arteriosklerose sind. Wenn jemand auf eine Seite wie diese stößt ist es meistens schon zu spät, denn an den Erkrankungen kann man vorerst nichts ändern. Nur ein Arzt kann dir da weiterhelfen. Bei solchen Sachen musst du dich also dringend an einen Arzt wenden sobald du das Gefühl verspürst keine Erektion mehr zu bekommen. Dass das im fortgeschrittenen Alter vielleicht etwas mühsamer geht, das geht allen so. Das heißt du musst nicht gleich in Panik verfallen. Doch eine Vorsorgeuntersuchung ist auf jeden Fall angebracht und sollte jährlich gemacht werden.

Arteriosklerose

Wie bereits oben zusehen ist, ist die Arteriosklerose die häufigste Ursache für eine erektile Dysfunktion. Immerhin ist diese Ursache für ein dirttel aller Personen mit einer Erektionsstörung verantwortlich. Man nennt dieses Krankheitsbild auch Gefäßverkalkung, da sich innerhalb der Arterien Kalkablagerungen bilden. Wenn die Arterien verkalkt sind, kann das Blut nicht richtig fließen und leitet dementsprechend nicht genügend Blut in den Penis. Andersherum kann allerdings auch das Blut wieder zu schnell aus dem Penis fließen. Der Penis ist also viel zu schnell wieder erschlafft und die Erektion verschwunden. Das Blut im Penis reicht in diesem Sinne nicht mehr für eine befriedigende Erektion aus. Mit einer Arteriosklerose ist also keinesfalls zu Spaßen. Denn auch wenn es gerade nur um eine erektile Dysfunktion geht, kann eine Gefäßverkalkung auch Herzinfakte oder Schlaganfälle verursachen. Das Rauchen trägt außerdem neben weiteren Faktoren wie der Ernährung dazu bei, dass eine Arteriosklerose überhaupt auftritt.

Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)

Die Zuckerkrankheit ist die zweithäufigste Ursache für eine Erektionsstörung oder das Ausbleiben einer Erektion. Hier lagert sich nicht Kalk sondern Zucker an den Wänden der Blutgefäße ab. Das Blut kann so nicht korrekt fließen und der Penis wird dementsprechend nicht mit Blut versorgt. Das Prinzip ist genau das Gleiche wie bei einer Arteriosklerose, denn auch hier verschmälert sich der Raum, durch den das Blut fließt. Eine Erektion wird schlicht und ergreifend zur Herausforderung und hält auch nicht lange an.

Hormonelle Störungen

Hormonelle Störungen sind auch unschön. Dafür sorgt vor allem ein niedriger Testosteronspiegel. In diesem Fall wird nicht genug Testosteron gebildet oder freigesetzt. Das männliche Geschlechtshormon dürfte jedem bekannt sein. Das Hormon ist genau das, was dich männlich macht. Es ist für deinen Penis verantwortlich, für deinen Bartwuchs, für deine tiefe Stimme. So ziemlich für alles, was dich als Mann ausmacht. Doch wenn davon nichts ankommt oder wenig produziert wird, schwächt dies die Erektionsfähigkeit.

Schädigung des Rückenmarks

Eine Schädigung des Rückenmarks kommt auch als Ursache der Impotenz infrage. Hier kann das Gehirn und das damit verbundene Nervensystem nicht mehr richtig mit dem Körper kommunizieren. Der Penis ist nunmal auch ein Organ und Teil unseres Körpers. Können keine Informationen über das Rückenmark weitergegeben werden, kommt es zu einer Störung des für die Erektion verantwortlichen Reflexes. Bei einer Querschnittslähmung kommen beispielsweise einfach keine Nervenimpulse mehr an. Auch ein Bandscheibenvorfall kann die Weiterleitung der Impulse vom ZNS (Zentrales Nervensystem) beeinträchtigen.

Neurologische Erkrankungen

Auch neurologische Erkrankungen können Auslöser für Impotenz sein. Auch hier stellt die Basis das Zentrale Nervensystem dar. Denn bei Nervenkrankheiten wie Multiple Sklerose oder Parkinson ist die Signalübertragung des Gehirns gestört und kann nicht mehr richtig mit dem Rest des Körpers komunizieren. Auch nach einem Schlaganfall oder mit Tumoren können bleibende Schäden eine korrekte Signalübertragung verhindern.

Verletzungen des Schwellkörpers

Wenn der Schwellkörper verletzt ist, kann es auch daran liegen, dass eine Erektion ausbleibt. Bei einer Verletzung muss natürlich sofort ein Arzt konsultiert werden. Beispielsweise kann ein Membranbuch dafür verantwortlich sein.

Operative Eingriffe im Beckenraum

Bei einer Operation im Beckenraum, kann nicht ausgeschlossen werden, dass es du Schädigungen der Nervenbahnen zum Penis kommt. Im Falle eines Bandscheibenvorfall kann dies oft verhindert werden. Wenn die Vorsteherdrüse jedoch operiert werden muss, sieht das jedoch schon ganz anders aus. Prostatakrebs heißt diese unschöne Erkankung. Hier können leicht Nerven zerstört werden. Die Folge: eine erektile Dysfunktion.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wie bereits oben genannt ist die Arteriosklerose die häufigste Ursache für eine erektile Dysfunktion. Immerhin ist diese Ursache für ein dirttel aller Personen mit einer Erektionsstörung verantwortlich. Dennoch ist auch die KHK – die Herzkrankheit oder der Bluthochdruck verantwortlich für diese Störung. Ebenso kann ein zu hoher Cholesterinspiegel Potenzprobleme hervorrufen.

Erektionsstörungen durch psychische Belastung

Neben organischen und körperlichen Ursachen gibt es auch noch die psychischen Ursachen bei einer erektilen Dysfunktion. Psychische Ursachen solltest du auf keinen Fall vernachlässigen. Diese tragen ebenso ihren wesentlichen Teil zur erektilen Dysfunktion bei. Der Patient gerät durch psychische Ursachen oft in einen Teufelskreis. Auch die Kopfsache spielt bei einer Erektionsstörung vor allem auch bei Personengruppen unter 40 Jahren eine wesentliche Rolle. Ein Psychologe kann im Zweifelsfall helfen. Angst und Trauer dürfen nicht selbst überwunden werden. Meistens geht das nach hinten los, denn man frisst den ganzen Frust in sich hinein. Doch welche psychischen Ursachen es gibt und wie sich diese auf unseren Organismus auswirken klären wir in diesem Artikel.

Nicht nur du bist betroffen

Bitte glaube nicht, dass nur du von psychischen Erektionsstörungen betroffen bist. Laut verschiedenen Umfragen und Studien sind 25 Prozent aller Erektionsstörungen auf psychische Ursachen zurückzuführen. Du bist deshalb nicht allein und es gibt viele da draußen mit genau dem selben Problem.

PDE-5-Hemmer oder doch eine Therapie?

Cialis oder Viagra sind sogenannte PDE-5-Hemmer. Besser bekannt sind sie unter dem Namen “Potenzmittel”. Doch wie zur Hölle soll denn ein Potenzmittel gegen meine psychischen Probleme wirken. Das ist ganz einfach. Wenn du Erektionsprobleme hast, stehst du vor dem Geschlechtsverkehr enorm unter Druck. Dein Körper schüttet das Stresshormon Cortisol aus. Dieser Stress unterdrückt zusätzlich deine Erektion. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass dauerhafter Stress zu langfristigen und schweren Folgen führen kann. Wenn man diesen Druck und Stress aber jetzt loswerden kann? Viagra und Cialis sind wie schon gesagt Potenzmittel. Diese sorgen dafür, dass du eine langanhaltende Erektion bekommst. Und wenn das Problem erst einmal verschwunden ist, dann kannst du dich wieder auf das wesentliche konzentrieren und musst nicht mehr mit dem ständigen Leidensdruck leben.

Eine Therapie kann natürlich auch helfen. Doch hier wird nicht die Angst zu versagen bekämpft. Wer mehrere Sitzungen beim Psychologen hinter sich hat, wird merken, dass er mit der Situation einfach gelassener umgeht. Das kann natürlich auch helfen. Jedoch bekämpft ein Psychologe nicht die eigentliche Ursache in diesem Fall, sondern die Wahrnehmung auf diese Dinge. Meiner Meinung nach ist der beste Weg den Teufelskreis mit Potenzmitteln wie Viagra oder Cialis zu bekämpfen. Hier kannst du dir wenigstens sicher sein, dass es klappt. Das einzige worauf du achten musst ist, dass du die Potenzmittel nicht in irgendeiner Online Apotheke kaufst. Denn Potenzmittel sind verschreibungspflichtig und in Deutschland nur auf Rezept zu bekommen. Anbieter wie Euroclinix können dir jedoch ein Rezept direkt online austellen. Dies erlaubt das dort geltende Gesetz in Großbritanien. Das ist völlig legal und viel einfacher als sich mit den anderen Apotheken herumzukämpfen.

Wann ist eine Erektionsstörung psychisch bedingt?

Wir schauen uns gleich die Ursachen einer erektilen Dysfunktion genauer an. Doch bevor wir das tun, möchte ich klarstellen wie es zu der Diagnose überhaupt kommt. Wann wird ein Arzt sagen, dass die erektile Dysfunktion psychische Hintergründe hat? Die meisten Menschen, die psychische Auslöser als Grund genannt bekommen reagieren gleich. Psychische Ursachen sind nicht direkt greifbar und werden als “Schwachsinn” hingestellt. Meist will man so etwas nicht wahrhaben. Immerhin will man selbst nicht glauben, man hätte eine psychische Störung. Doch diese Denkweise ist erst einmal grundlegend falsch. Denn psychisch sollte nicht mit etwas negativem in Verbindung gebracht werden. Denn etwas psychisches lässt sich mitunter leichter bekämpfen als körperliche oder organische Beschwerden. Etwas psychisches heißt nichts weiter, dass der Grund einer erektilen Dysfunktion Kopfsache ist.

Wie wir schon wissen, ist der Ablauf einer Erektion ein sehr komplexer Vorgang. Der Prozess einer Erektion beginnt immer im Kopf. Jedes Gehirn reagiert auf sexuelle Reize anders. Der Reiz kann von einem speziellen Fetish, über bestimmte Körperteile, über Gerüche, Berührungen oder Worte ausgelöst werden. Hierbei sind kaum Grenzen vorhanden, da jeder individuell auf sexuelle Reize reagiert. Dieser Reiz wird vom Gehirn aufgenommen und wie alles andere vom Gehirn auch bewertet. Hierbei schätzt das Gehirn auch die momentane Situation ein. Denn auch der Ort und die Situation sind sehr entscheidend für eine Erektion. Beispielsweise weiß dein Gehirn, dass eine Erektion in der Sauna vielleicht weniger gut ankommt. Und dies wird häufig unterdrückt. So wie es ja auch sein soll

Wenn wir uns aber die Situation anschauen, dass eine Erektion wirklich gewollt ist, dann sieht das schon anders aus. Lassen wir beispielsweise die Aufregung beim erstem Mal weg. Dabei meine ich auch das erste Mal mit einem neuen Partner. Die Aufregung sendet Stresshormone aus und können dann für eine Störung der Erektion sorgen. Gehen wir aber vorerst von normalen Umständen aus. Wenn eine Erektion gewollt ist, wie es vor dem Geschlechtsverkehr der Fall ist, dann sollte im Normalfall eine Erektion auch zu Stande kommen. Wenn eine Erektion dennoch auch in solchen Situationen ausbleibt, spricht man von einer erektilen Dysfunktion. Der sexuelle Reiz wird vom Gehirn also anders verarbeitet als es ursprünglich geplant ist. Die Ursachen für solche psychischen Ursachen können dabei jedoch sehr vielfältig sein.

Häufigste Ursachen

Auch wenn die psychischen Ursachen einer erektilen Dysfunktion sehr unterschiedlich sein können, gibt es bestimmte Ursachen, die bei den meisten aus einem einzigen Bereich stammen. Dieser Bereich sind Probleme mit dem Partner. Egal ob Ehe, Beziehung oder One Night Stand, Probleme dem Sex betreffend sind bei der erektilen Dysfunktion Hauptauslöser psychischer Ursachen.

Auch im echten Leben können psychische Probleme für allerlei Erkrankungen und Depression sorgen. Besonders schlimm ist es Personen mit anspruchsvollen Freundinnen. Der Phallosan Forte konnte hierbei für einige auch interessant sein. Andere Männer würden sich freuen, wenn die Partnerin oft auf GV pocht. Wenn man aber Probleme mit der Erektion hat, gestaltet sich das einfach schwierig und kann zu einem teuren Vergnügen werden. Die Partnerin wird oft nicht zufrieden gestellt und man ist in einem Kreislauf gefangen, bei dem man von allen Seiten Kontra bekommt. Und dann setzen eben schnell die Selbstzeifel ein und man macht sich selbst Angst und Druck.

Niemand sollte wegen einer Erektionsschwäche oder einer Erektionsstörung deppresiv werden. Dafür ist es schlicht und ergreifend zu übertrieben. Eine erekile Dysfunktion ist ohne Frage nichts Schönes. Aber wenn man sich vom gesellschaftlichen Druck leiten lässt, kann das schlimm enden. Vor allem aber solltest du deine Potenz nicht mit deiner Männlichkeit gleichsetzen. Zu psychischen Belastungen kann es allerdings wie bei den körperlichen Belastungen auch viele Gründe geben. Wenn du beispielsweise ein Erektionsproblem durch organische Ursachen hast können damit ganz schnell auch psychische Ursachen einhergehen. Folgen sind ein mangelndes Selbstwertgefühl, die Angst zu versagen, ein Rückzug von sozialen Kontakten bis eben zu einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Depression. Dieser Teufelskreislauf verstärkt und verlängert dann wieder die Erektionsstörung. Der Betroffene kommt aus solch einem Teufelskreis nur schwer wieder heraus, da sich Angst und Stress gegenseitig immer weiter und weiter verstärken.

Eine Behandlung der erektilen Dysfunktion muss deshalb in Verbindung mit organischen und seelischen Ursachen erfolgen. Beide Ursachen müssen zusammen bekämpft werden um einer erektilen Dysfunktion Abhilfe zu verschaffen und entgegenzuwirken. Hierbei sollte dir sowohl ein Arzt als auch ein Psychologe beistehen. Kontaktiere natürlich zu aller erst den Arzt um herauszufinden welche Ursachen in Frage kommen.

Emotionale, psychische Ursachen von Impotenz

Normaler Sex braucht den Geist und den Körper, die zusammen arbeiten. Emotionale oder Beziehungsprobleme können eine erektile Dysfunktion verursachen oder verschlimmern.

Einige emotionale Probleme, die Impotenz verursachen können, sind:

  • Depressionen
  • Angstzustände
  • Beziehungskonflikte
  • Stress zu Hause oder am Arbeitsplatz
  • Stress durch soziale, kulturelle oder religiöse Konflikte
  • Sich Sorgen um die Sexualität machen

Diagnose einer erektilen Dysfunktion

Männer brauchen viele verschiedene Körperteile, die auf die richtige Weise arbeiten – vom Gehirn und den Drüsen, die Hormone kontrollieren, bis hin zu den Blutgefäßen und dem Penis – um eine Erektion zu bekommen und zu halten. Aus diesem Grund kann eine erektile Dysfunktion, oder Impotenz, viele Ursachen haben. Einige von ihnen sind körperlich, andere geistig und emotional.

Die physikalischen Gründe für Impotenz reichen von Herzerkrankungen und Diabetes bis hin zu Bluthochdruck und Fettleibigkeit. Auch Schäden an den Nerven oder Arterien können zu Erektionsproblemen führen. Bewegungsmangel, Trinken und Rauchen können zu Problemen führen.

Auf der mentalen und emotionalen Seite der Dinge spielen Angst, Depression und Stress eine Rolle. Beziehungsprobleme können auch ein Faktor sein.

Mit so vielen möglichen Ursachen, hat Ihr Arzt eine Reihe von Tests, die er verwenden kann, um die beste Behandlung für Sie herauszufinden.

Medizinische und sexuelle Vorgeschichte

Dieses ist nicht wirklich ein Test, aber Ihr Doktor wird wahrscheinlich mit Fragen über Ihre medizinische und sexuelle Geschichte beginnen. Der Grund ist einfach: Er möchte besser verstehen, wie Impotenz Sie beeinflusst und sehen, ob es eine klare Ursache dafür gibt.

Wenn Sie über vergangene Operationen, Medikamente, die Sie einnehmen, Verletzungen und Lebensgewohnheiten sprechen, kann Ihr Arzt über Krankheiten oder andere Probleme, die Sie haben könnten, die zu Impotenz führen könnten, erfahren.

Indem er nach deiner sexuellen Geschichte fragt – deinen Beziehungen, deinem Sexualtrieb, wenn du jemals Erektionen bekommst – kann er anfangen herauszufinden, ob das Problem eher physisch oder mental ist. Seien Sie ehrlich zu Ihrem Arzt; er kann Ihnen nicht helfen, wenn Sie Informationen zurückhalten.

Welche Fragen wird der Arzt stellen?

  • Welche verschreibungspflichtigen Medikamente, rezeptfreien Medikamente oder Ergänzungsmittel nehmen Sie?
  • Nimmst du Drogen?
  • Rauchst du?
  • Wie viel Alkohol trinken Sie?
  • Hatten Sie eine Operation oder Strahlentherapie im Beckenbereich?
  • Hast du irgendwelche Harnprobleme?
  • Haben Sie andere gesundheitliche Probleme (behandelt oder unbehandelt)?

Fragen zur erektilen Dysfunktion

Das Wissen über Ihre Geschichte von Impotenz wird Ihrem Arzt helfen, zu erfahren, ob Ihre Probleme auf Ihren Wunsch nach Sex, Erektionsfunktion, Ejakulation oder Orgasmus (Höhepunkt) zurückzuführen sind. Einige dieser Fragen können privat oder sogar peinlich erscheinen. Seien Sie jedoch versichert, dass Ihr Arzt ein Profi ist und Ihre ehrlichen Antworten Ihnen helfen werden, die Ursache und die beste Behandlung für Sie zu finden.

Fragen zu Ihren Impotenz Symptomen:

  • Wie lange haben Sie diese Symptome schon? Begannen sie langsam oder auf einmal?
  • Wachst du morgens oder nachts mit einer Erektion auf?
  • Wenn Sie Erektionen haben, wie fest sind sie dann? Ist die Penetration schwierig?
  • Ändern sich Ihre Erektionen zu verschiedenen Zeiten, z.B. beim Partnerbesuch, bei der Stimulation durch den Mund oder bei der Masturbation?
  • Hast du Probleme mit Sexualtrieb oder Erregung?
  • Hast du Probleme mit Ejakulation oder Orgasmus (Höhepunkt)?
  • Wie verändert dieses Problem die Art und Weise, wie du Sex genießt?
  • Haben Sie Schmerzen bei Erektionen, spüren Sie einen Knoten oder eine Beule im Penis oder haben Sie eine Peniskrümmung? Dies sind Anzeichen der Peyronie-Krankheit, die behandelt werden können, aber einen Urologen zur Beurteilung und Behandlung benötigen.

Fragen zu Stress und emotionaler Gesundheit

Ihr Arzt kann Ihnen Fragen zu Depressionen oder Angstzuständen stellen. Er oder sie kann nach Problemen in deiner Beziehung zu einem Partner fragen. Einige Gesundheitsdienstleister können auch fragen, ob sie mit Ihrem Sexualpartner sprechen dürfen.

  • Stehen Sie oft unter großem Stress oder hat Sie in letzter Zeit etwas verärgert?
  • Hast du Angst, Depressionen oder andere psychische Probleme?
  • Nimmst du irgendwelche Medikamente für deine psychische Gesundheit?
  • Wie zufrieden bist du mit deinem Sexualleben? Hat es in letzter Zeit irgendwelche Änderungen gegeben?
  • Wie ist deine Beziehung zu deinem Partner? Hat es in letzter Zeit irgendwelche Änderungen gegeben?

Untersuchungen bei einer erektilen Dysfunktion

Körperliche Untersuchung

Ihr Arzt wird Ihren Penis und Ihre Hoden überprüfen, um sicherzustellen, dass sie normal aussehen und ihre Nerven wie erwartet funktionieren. Er kann auch nach Haarausfall und größeren als normalen Brüsten suchen. Beide können Anzeichen dafür sein, dass Sie ein Hormonproblem haben.

Das könnte er auch:

  • Überprüfen Sie Ihren Puls an Ihren Handgelenken und Knöcheln, um zu sehen, ob Ihr Blutfluss normal ist.
  • Hören Sie auf Ihren Herzschlag, um sicherzustellen, dass er richtig klingt.
  • Messen Sie Ihren Blutdruck

Blut- und Urintests

Basierend auf Ihrer körperlichen Untersuchung sowie Ihrer medizinischen und sexuellen Vorgeschichte kann Ihr Arzt bestimmte Blut- oder Urintests anordnen. Er wird diese verwenden, um nach Problemen zu suchen, die zu Impotenz führen können, wie z.B.:

  • Diabetes
  • Herzerkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Hormonelle Probleme wie z.B. Testosteronarmut

Eine Art von Bluttest kann Ihre Schilddrüsenfunktion überprüfen. Eine schmetterlingsförmige Drüse in deinem Hals, sie hat viele Aufgaben zu erledigen. Einer von ihnen ist es, beim Fluss der Sexualhormone zu helfen. Dieser Test kann überprüfen, ob er richtig funktioniert.

Über Nacht Aufbautest

Normalerweise haben Männer 3 bis 5 Erektionen in der Nacht, während sie schlafen. Ihr Arzt kann einen nächtlichen Erektionstest verwenden, um zu sehen, ob Sie in der Lage sind, eine Erektion zu bekommen.

Für diesen Test legen Sie ein Gerät um Ihren Penis, bevor Sie schlafen gehen. Es misst, wie viele Erektionen du hast und wie stark sie sind. Eine einfachere Version dieses Tests verwendet einen speziellen Kunststoffring um Ihren Penis. Wenn Sie eine Erektion bekommen, bricht der Ring.

Wenn der Test zeigt, dass Sie Erektionen bekommen können, ist es wahrscheinlicher, dass die Impotenz durch etwas Geistiges oder Emotionales verursacht wird.

Einspritztest

Ein Injektionstest wird auch als Intrakavernosaltest bezeichnet. Ihr Arzt injiziert ein Medikament in die Peniswurzel, das Ihnen eine Erektion geben sollte. Wenn du keine bekommst, kannst du ein Problem mit dem Blutfluss zu deinem Penis haben.

Ultraschall

Manchmal auch Doppler-Ultraschall genannt, ist dies eine weitere Möglichkeit, den Blutfluss zum Penis zu kontrollieren. Es kann zusammen mit dem Einspritztest verwendet werden.

Ihr Arzt nimmt ein Gerät, das wie ein Stab aussieht, und hält es über Ihren Penis. Es verwendet Schallwellen, um ein Video von Ihren Blutgefäßen zu erstellen, damit Ihr Arzt den Blutfluss betrachten kann.

Prüfung der psychischen Gesundheit

Wenn es wahrscheinlicher erscheint, dass ein mentales oder emotionales Problem die Ursache des Problems ist, wird Ihnen Ihr Arzt Standardfragen zu Ihrem geistigen Wohlbefinden stellen. Sie helfen ihm, auf Depressionen, Angstzustände und andere häufige Ursachen der erektilen Dysfunktion zu prüfen.

Wenn Sie einen regelmäßigen Sexualpartner haben, kann Ihr Arzt Sie bitten, mit Ihnen beiden zusammen zu sprechen. Dies kann ihm helfen, mehr über deine Beziehung zu erfahren und wie sie deine Fähigkeit, Erektionen zu bekommen und zu halten, beeinflussen könnte.

Behandlung einer erektilen Dysfunktion

Die Behandlung von Impotenz beginnt mit der Pflege des Herzens und der Gefäßgesundheit. Ihr Arzt kann Sie auf “Risikofaktoren” hinweisen, die verändert oder verbessert werden können.

Möglicherweise werden Sie aufgefordert, bestimmte Ernährungsgewohnheiten zu ändern, mit dem Rauchen aufzuhören, das Training zu erhöhen oder den Konsum von Drogen oder Alkohol einzustellen. Möglicherweise werden Ihnen Alternativen zu den von Ihnen eingenommenen Medikamenten angeboten. (Stoppen oder ändern Sie niemals verschreibungspflichtige Medikamente, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.)

Ihr Arzt kann Ihnen auch vorschlagen, emotionale Probleme zu behandeln. Diese können aus Beziehungskonflikten, Lebensstressoren, Depressionen oder Ängsten aus früheren Problemen mit Impotenz (Leistungsangst) resultieren.
Die folgenden Behandlungen sind verfügbar, um Impotenz direkt zu behandeln.

Übersicht Behandlungsmöglichkeiten

Nichtinvasive Behandlungen werden oft zuerst ausprobiert. Die meisten der bekanntesten Behandlungen für eine erektile Dysfunktion funktionieren gut und sind sicher. Dennoch hilft es, Ihren Arzt nach Nebenwirkungen zu fragen, die sich aus jeder Option ergeben können:

  • Orale Medikamente oder Potenzpillen, die als Phosphodiesterase-Hemmer Typ-5 bekannt sind, werden in den anderen EU-Ländern am häufigsten für die erektile Dysfunktion(Viagra, Cialis, Levitra, Stendra) verschrieben.
  • Testosterontherapie (wenn in der Blutuntersuchung ein niedriger Testosteronspiegel festgestellt wird)
  • Penis-Injektionen (ICI, intracavernosales Alprostadil)
  • Intraurethrale Medikamente (IU, Alprostadil)
  • Vakuum-Aufbaugeräte wie Penispumpen
  • Penisimplantate
  • Operation zur Umgehung von Penisarterienschäden bei einigen jüngeren Männern mit einer Vorgeschichte von schweren Beckenverletzungen. Die Penisgefäßchirurgie wird bei älteren Männern mit verhärteten Arterien nicht empfohlen.

Orale Medikamente gegen Impotenz (PDE5-Hemmer)

Medikamente, die als PDE Typ-5-Hemmer bekannt sind, erhöhen die Durchblutung des Penis. Einige sind in Deutschland nicht zugelassen, sogenannte Generika gibt es aber auch hier.

  • Viagra® (Sildenafil-Citrat)
  • Levitra® (Vardenafil HCl)
  • Cialis® (Tadalafil)
  • Stendra® (Avanafil)

Für beste Ergebnisse nehmen Männer mit Impotenz diese Pillen etwa ein bis zwei Stunden vor dem Sex. Die Medikamente erfordern eine normale Nervenfunktion des Penis. PDE5-Hemmer verbessern die normalen erektilen Reaktionen und helfen dem Blutfluss in den Penis. Verwenden Sie diese Medikamente wie angegeben. Etwa 7 von 10 Männern kommen gut voran und haben bessere Erektionen. Die Ansprechraten sind bei Diabetikern und Krebspatienten niedriger.

Wenn Sie Nitrate für Ihr Herz einnehmen, sollten Sie KEINE PDE5-Hemmer einnehmen. Sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt, bevor Sie einen PDE5-Hemmer verwenden, um zu erfahren, wie sich dies auf Ihre Gesundheit auswirken kann.

Meistens sind die Nebenwirkungen von PDE5-Hemmern mild und dauern oft nur eine kurze Zeit. Die häufigsten Nebenwirkungen sind:

  • Kopfschmerzen
  • Verstopfte Nase
  • Gesichtsspülung
  • Muskelschmerzen
  • Verdauungsstörungen

In seltenen Fällen kann das Medikament Viagra ® zu einer blaugrünen Schattierung des Sehvermögens führen, die für kurze Zeit anhält. In seltenen Fällen kann das Medikament Cialis® Rückenschmerzen oder Muskelkater im Rücken verursachen oder verstärken. In den meisten Fällen sind die Nebenwirkungen mit der Wirkung von PDE5-Hemmern auf andere Gewebe im Körper verbunden, was bedeutet, dass sie die Durchblutung des Penis erhöhen und gleichzeitig andere Gefäßgewebe in Ihrem Körper beeinflussen. Dies sind keine “allergischen Reaktionen”.

Testosteronersattherapie

TestosteronersatztherapieEine Testosteronersatztherapie kann hilfreich sein, wenn der Körper nicht mehr ausreichend Testosteron produziert. Testosteron ist ein Hormon, das von den Hoden produziert wird und für die richtige Entwicklung der männlichen Geschlechtsmerkmale verantwortlich ist. Testosteron ist auch wichtig für die Aufrechterhaltung der Muskelmasse, ein ausreichendes Maß an roten Blutkörperchen, Knochenwachstum, ein Gefühl des Wohlbefindens und der sexuellen Funktion. Männliche Potenzmittel enthalten beispielsweise oft Testosteron.

Eine unzureichende Testosteronproduktion ist keine häufige Ursache für Erektionsstörungen; wenn jedoch ED aufgrund einer verminderten Testosteronproduktion auftritt, kann eine Testosteronersatztherapie das Problem verbessern.

Was verursacht einen niedrigen Testosteronspiegel?

Mit zunehmendem Alter nimmt die Menge an Testosteron in seinem Körper natürlich allmählich ab. Dieser Rückgang beginnt nach dem 30. Lebensjahr und dauert ein Leben lang an. Einige Ursachen für niedrige Testosteronspiegel sind darauf zurückzuführen:

  • Verletzung, Infektion oder Verlust der Hoden
  • Chemotherapie oder Strahlentherapie bei Krebserkrankungen
  • Genetische Anomalien wie das Klinefelter-Syndrom (extra X-Chromosom)
  • Hämochromatose (zu viel Eisen im Körper)
  • Dysfunktion der Hypophyse (eine Drüse im Gehirn, die viele wichtige Hormone produziert) oder des Hypothalamus.
  • Entzündungskrankheiten wie Sarkoidose (eine Erkrankung, die eine Entzündung der Lunge verursacht)
  • Medikamente, insbesondere Hormone zur Behandlung von Prostatakrebs und Kortikosteroide Medikamente
  • Chronische Krankheit
  • Chronisches Nierenversagen
  • Leberzirrhose
  • Stress
  • Alkoholismus
  • Adipositas (insbesondere abdominale)

Was sind die Symptome von niedrigem Testosteronspiegel?

Ohne ausreichendes Testosteron kann ein Mann seinen Sexualtrieb verlieren, Erektionsstörungen erleben, sich depressiv fühlen, ein vermindertes Wohlbefinden haben und sich nur schwer konzentrieren können. Eine Testosteronersatztherapie kann hier Abhilfe schaffen.

Welche Veränderungen treten im Körper durch einen niedrigen Testosteronspiegel auf?

Ein niedriger Testosteronspiegel kann die folgenden körperlichen Veränderungen verursachen:

  • Abnahme der Muskelmasse mit Zunahme des Körperfetts
  • Veränderungen des Cholesterinspiegels
  • Abnahme des Hämoglobins und möglicherweise leichte Anämie
  • Fragile Knochen (Osteoporose)
  • Abnahme der Körperbehaarung
  • Veränderungen des Cholesterin- und Lipidspiegels

Wie finde ich heraus, ob ich einen niedrigen Testosteronspiegel habe?

Der einzige genaue Weg, um die Krankheit zu erkennen, ist, dass Ihr Arzt die Menge an Testosteron in Ihrem Blut misst. Da der Testosteronspiegel im Laufe des Tages schwankt, müssen mehrere Messungen durchgeführt werden, um einen Mangel festzustellen. Ärzte bevorzugen es, wenn möglich, die Werte früh am Morgen zu testen, wenn der Testosteronspiegel am höchsten ist.

Hinweis: Die Testosteronersatztherapie sollte nur von Männern angewendet werden, die klinische Anzeichen und Symptome haben UND einen medizinisch dokumentierten niedrigen Testosteronspiegel haben.

Testosteronersatztherapie: Wie wird Testosteronmangel behandelt?

Testosteronmangel kann behandelt werden durch:

  • Intramuskuläre Injektionen, die im Abstand von zwei bis zehn Wochen durchgeführt werden.
  • Testosterongel auf die Haut oder in die Nase aufgetragen.
  • Mucoadhesive Material, das zweimal täglich über den Zähnen aufgetragen wird.
  • Lang wirkendes subkutanes Pellet
  • Testosteron-Stick (wie Achsel-Deodorant anwenden)

Jede dieser Optionen bietet ein angemessenes Maß an Hormonersatz, hat aber alle unterschiedliche Vor- und Nachteile. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu erfahren, welcher Ansatz für Sie der richtige ist.

Testosteronersatztherapie: Wer sollte die Testosteronersatztherapie nicht anwenden?

Männer, die an Prostatakrebs oder Brustkrebs leiden, sollten keine Testosteronersatztherapie einnehmen. Das gilt auch für Männer mit schweren Harnwegsproblemen, unbehandelter schwerer Schlafapnoe oder unkontrollierter Herzinsuffizienz. Alle Männer, die eine Testosteronersatztherapie in Betracht ziehen, sollten sich einer gründlichen Prostatakrebsvorsorge unterziehen – einer rektalen Untersuchung und einem PSA-Test – bevor sie mit dieser Testosteronersatztherapie beginnen.

Was sind die Nebenwirkungen der Testosteronersatztherapie?

Im Allgemeinen ist die Testosteronersatztherapie sicher. Es ist mit einigen Nebenwirkungen verbunden, einschließlich:

  • Akne oder fettige Haut
  • Milde Flüssigkeitsretention
  • Stimulation des Prostatagewebes, mit möglicherweise einigen verstärkten Harndrang-Symptomen wie verminderter Stromstärke oder Häufigkeit.
  • Erhöhtes Risiko für Prostataanomalien
  • Brustvergrößerung
  • Erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln
  • Verschlechterung der Schlafapnoe (eine Schlafstörung, die zu häufigem nächtlichem Erwachen und Tagesschläfrigkeit führt)
  • Verkleinerte Hodengröße
  • Erhöhte Aggression und Stimmungsschwankungen
  • Kann das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen.

Zu den Laboranomalien, die bei einer Testosteronersatztherapie auftreten können, gehören:

  • Veränderungen des Cholesterin- und Lipidspiegels
  • Erhöhung der Anzahl der roten Blutkörperchen
  • Abnahme der Spermienzahl, was zu Unfruchtbarkeit führt (besonders bei jüngeren Männern).
  • Erhöhung des PSA
  • Wenn Sie eine Testosteronersatztherapie anwenden, sind regelmäßige Nachuntersuchungen bei Ihrem Arzt wichtig.

Wie jedes andere Medikament sollte auch die Verabreichung von Testosteron genau nach den Anweisungen Ihres Arztes erfolgen. Wenn Sie unsicher sind oder Fragen zur Testosteronersatztherapie haben, fragen Sie Ihren Arzt.

Penispumpe gegen Erektionsstörungen

Eine Penispumpe ist ein Kunststoffgehäuse, welches über den Penis gleitet und die Haut des Penis luftdicht versiegelt. Eine Pumpe am anderen Ende des Schlauches erzeugt ein Niederdruckvakuum um das Schwellkörpergewebe zu erregen, welches anschließend zu einer Erektion führt. Ein Gummiring wird dann auf die Peniswurzel gesteckt. Dies hält das Blut im Penis (und hält ihn hart) für bis zu 30 Minuten. Bei richtiger Ausbildung können 75 von 100 Männern mit einer Penispumpe eine funktionierende Erektion erhalten.

Intracavernosale (ICI) und Urethra (IU) Therapien

Wenn orale Medikamente nicht wirken, ist das Medikament Alprostadil für die Anwendung bei Männern mit Impotenz zugelassen. Je nach Anwendungsgebiet gibt es zwei Formen dieses Medikaments: die intrakavernosale Injektion (genannt “ICI”) oder über die Harnröhre (genannt “IU-Therapie”).

Selbstinjektionstherapie

Alprostadil wird mit einer sehr feinen Nadel in die Seite des Penis gespritzt. Es ist von großem Wert, die erste Aufnahme in der Arztpraxis zu machen, bevor man das alleine macht. Der Selbstinjektionsunterricht sollte in Ihrer Arztpraxis von einem erfahrenen Fachmann durchgeführt werden. Die Erfolgsrate für eine Erektionsfirma, die für Sex ausreicht, beträgt bei dieser Behandlung bis zu 85%. Viele Männer, die nicht auf orale PDE5-Hemmer ansprechen, können mit ICI “gerettet” werden.

ICI Alprostadil kann als Mischung mit zwei anderen Medikamenten zur Behandlung von Impotenz verwendet werden. Diese Kombinationstherapie namens “Bimix oder Trimix” ist stärker als Alprostadil allein und hat sich zur Standardbehandlung von Impotenz entwickelt. Nur der Wirkstoff Alprostadil ist von der FDA für Impotenz zugelassen. Die Menge jedes verwendeten Medikaments kann je nach Schweregrad Ihrer erektilen Dysfunktion von einem erfahrenen Arzt geändert werden. Sie werden von Ihrem Arzt darüber aufgeklärt, wie Sie injizieren können, wie viel Sie injizieren müssen und wie Sie die Dosis des Medikaments bei Bedarf sicher erhöhen können.

Die ICI-Therapie führt oft zu einer zuverlässigen Erektion, die nach 20-30 Minuten oder mit Höhepunkt abklingt. Da die ICI-Erektion nicht durch Ihre Penisnerven reguliert wird, sollten Sie nicht überrascht sein, wenn die Erektion nach dem Orgasmus andauert. Die häufigste Nebenwirkung der ICI-Therapie ist eine verlängerte Erektion. Längere Erektionen (>1 Stunde) können durch eine zweite Injektion (Gegenmittel) im Büro umgekehrt werden.

Männer, die eine Peniserektion haben, die länger als zwei bis vier Stunden dauert, sollten sich an die Notaufnahme wenden. Priapismus ist eine verlängerte Erektion, die länger als vier Stunden dauert. Es ist sehr schmerzhaft. Wenn der Priapismus nicht rückgängig gemacht wird, führt dies zu dauerhaften Penisschäden und unheilbarer Impotenz.

Intraurethrale (IU) Therapie

Für die IU-Therapie wird ein winziges medizinisches Pellet des Medikaments, Alprostadil, in die Harnröhre (die Röhre, die den Urin aus dem Körper transportiert) eingebracht. Die Verwendung des Medikaments auf diese Weise bedeutet, dass Sie sich nicht selbst eine Spritze geben müssen, leider kann es nicht so gut funktionieren wie ICI. Wie die ICI-Therapie sollte auch IU Alprostadil im Büro getestet werden, bevor es zu Hause verwendet wird.

Die häufigsten Nebenwirkungen von IU alprostadil sind ein brennendes Gefühl im Penis. Wenn eine Erektion länger als vier Stunden dauert, braucht sie medizinische Hilfe, damit sie nachlässt.

Behandlung mit Penisprothese

Die chirurgische Hauptbehandlung von Impotenz besteht darin, ein Penisimplantat (auch Penisprothese genannt) einzusetzen. Da die Penisgefäßchirurgie nicht für alternde Männer empfohlen wird, die an oralen PDE5-Hemmern, ICI- oder IU-Therapien gescheitert sind, sind Implantate der nächste Schritt für diese Patienten. Obwohl die Platzierung eines Penisimplantats eine Operation ist, die Risiken birgt, haben sie die höchsten Erfolgsraten und Zufriedenheit unter den Impotenz-Behandlungsoptionen.

Penisimplantate sind Geräte, die vollständig in Ihren Körper eingesetzt werden. Sie machen einen steifen Penis, der dir normalen Sex ermöglicht. Dies ist eine ausgezeichnete Wahl, um die ununterbrochene Intimität zu verbessern und die Beziehungen spontaner zu gestalten.

Die prothetische Chirurgie birgt Risiken und die Patienten werden vor dem Eingriff beraten. Bei einer postoperativen Infektion wird das Implantat wahrscheinlich entfernt. Die Geräte sind zuverlässig, aber im Falle einer mechanischen Fehlfunktion muss das Gerät oder ein Teil des Gerätes operativ ersetzt werden. Wenn eine Penisprothese entfernt wird, können andere nicht-chirurgische Behandlungen nicht mehr funktionieren.

Die meisten Männer mit Penisimplantaten und ihre Partner sagen, dass sie mit den Ergebnissen zufrieden sind und zu spontanerer Intimität zurückkehren.

Eine Penisprothese ist eine weitere Behandlungsoption für Männer mit Erektionsstörungen. Diese Vorrichtungen sind entweder formbar (biegsam) oder aufblasbar. Die einfachste Art der Prothese besteht aus einem Paar formbarer Stäbe, die operativ in die Erektionskammern des Penis implantiert werden. Bei dieser Art von Implantat ist der Penis immer halbsteif und muss nur angehoben oder in die aufrechte Position gebracht werden, um den Sex zu beginnen. Diese Art von Implantat ist eine gute Wahl für Männer mit Rückenmarksverletzungen und/oder eingeschränkter Handstärke. Heute entscheiden sich viele Männer für eine hydraulische, aufblasbare Prothese, die es ihnen ermöglicht, eine Erektion zu haben, wenn sie sich entscheiden, und die leichter zu verstecken ist. Es ist auch natürlicher.

Ein Penisimplantat wird normalerweise verwendet, wenn es eine eindeutige medizinische Ursache für ED gibt und wenn es unwahrscheinlich ist, dass das Problem auf natürliche Weise oder mit anderen medizinischen Behandlungen gelöst oder verbessert wird. Manchmal wird während der Operation eine Penisprothese implantiert, um den Penis zu rekonstruieren, wenn die Narbenbildung eine Erektion verursacht hat (Peyronie-Krankheit).

Penisimplantatoperationen dauern etwa eine Stunde und werden in der Regel in einem ambulanten Zentrum durchgeführt. Ein Mann kann den Geschlechtsverkehr bis 6 Wochen nach der Operation wieder aufnehmen.

Wie sieht die Operation aus?

Penisimplantate werden am häufigsten in Narkose eingesetzt. Wenn ein Patient eine systemische, Haut- oder Harnwegsinfektion hat, sollte diese Operation verschoben werden, bis alle Infektionen behandelt sind. Wenn ein Mann auf Blutverdünner, dann kann er mit einem medizinischen Experten über das Absetzen der Medikamente für elektive Chirurgie und Heilung sprechen müssen.

Meistens wird ein kleiner chirurgischer Schnitt durchgeführt. Der Schnitt erfolgt entweder über dem Penis, wo er sich mit dem Bauch verbindet, oder unter dem Penis, wo er sich mit dem Hodensack verbindet. Es wird kein Gewebe entfernt. Der Blutverlust ist in der Regel gering. Ein Patient geht entweder am selben Tag nach Hause oder verbringt eine Nacht im Krankenhaus.

Regenerationszeit nach Penisimplantaten:

  • Die meisten Männer werden Schmerzen verspüren und sich mit einem narkotischen Schmerzmittel für ein bis zwei Wochen besser fühlen. Nach der ersten Woche können rezeptfreie Schmerzmittel (wie Acetaminophen oder Ibuprofen) durch narkotische Schmerzmittel ersetzt werden.
  • Unannehmlichkeiten, Blutergüsse und Schwellungen nach der Operation dauern einige Wochen.
  • Im ersten Monat sollten Männer ihre körperliche Aktivität einschränken. Der Chirurg wird erklären, wann und wie viel Bewegung während der Heilungszeit zu machen ist.
  • Männer beginnen am häufigsten acht Wochen nach der Operation mit ihren Penisimplantaten Sex zu haben. Bei anhaltender Schwellung oder Schmerzen kann sich die Verwendung des Implantats verzögern. Der Chirurg oder Gesundheitsexperte in der Praxis des Chirurgen wird darüber sprechen, wie das Implantat aufgeblasen und entlüftet werden kann.

Wie funktioniert die Penisprothese?

Die aufblasbare Penisprothese besteht aus zwei angebrachten Zylindern – einem Reservoir und einer Pumpe – die operativ in den Körper eingebracht werden. Die beiden Zylinder werden in den Penis eingeführt und durch Schläuche mit einem separaten Salzreservoir verbunden. Das Reservoir wird unter den Rektusmuskeln im Unterbauch implantiert. Eine Pumpe ist ebenfalls an das System angeschlossen und sitzt unter der losen Haut des Hodensackes, zwischen den Hoden.

Diese Penisprothese wird aufgrund der drei verschiedenen Komponenten als 3-teilige aufblasbare Penisprothese bezeichnet. Eine zweiteilige aufblasbare Penisprothese besteht nur aus zwei Komponenten: den angebrachten Zylindern und der kombinierten Speicher- und Pumpeneinheit. Anstatt das Reservoir hinter der Leiste zu platzieren, wird es mit der Pumpe in einer Gehäuseeinheit kombiniert, die bequem in den Hodensack passt. Der Vorteil einer 2-teiligen Prothese besteht darin, dass die Operation kürzer und unkomplizierter ist und sich keine Geräteteile im Bauch befinden. Der Nachteil der 2-teiligen Prothese ist, dass das kleinere Reservoir bei manchen Männern nicht zu einer ausreichenden Erektion führt.

Um die Prothese aufzublasen, drückt der Mann auf die Pumpe. Die Pumpe transportiert Kochsalzlösung aus dem Reservoir zu den Zylindern im Penis, füllt sie auf und verursacht eine Erektion. Durch Drücken auf ein Entlüftungsventil am Boden der Pumpe wird die Flüssigkeit in den Behälter zurückgeführt, der Penis entleert und in den normalen schlaffen Zustand versetzt.

Ist die Prothese spürbar?

Während Männer, die die Prothesenoperation hatten, die kleine chirurgische Narbe sehen können, bei der der Penisboden auf den Skrotalsack trifft, oder im Unterleib knapp über dem Penis, werden andere Menschen wahrscheinlich nicht sagen können, dass ein Mann eine aufblasbare Penisprothese hat. Die meisten Männer würden sich zum Beispiel nicht in einer Umkleide oder einer öffentlichen Toilette schämen.

Wie ist Sex mit der Prothese?

Wenn der Penis aufgeblasen wird, macht die Prothese den Penis steif und dick, ähnlich einer natürlichen Erektion. Die meisten Männer bewerten die Erektion als kürzer als ihre normale Erektion; neuere Modelle haben jedoch Zylinder, die die Länge, Dicke und Steifigkeit des Penis erhöhen können.

Eine Penisprothese verändert weder das Gefühl auf der Haut des Penis noch die Fähigkeit eines Mannes, den Orgasmus zu erreichen. Die Ejakulation ist nicht betroffen. Sobald eine Penisprothese eingesetzt wird, kann sie jedoch den natürlichen Erektionsreflex zerstören. Männer können in der Regel keine Erektion bekommen, ohne das Implantat aufzublasen. Wenn das Implantat entfernt wird, darf der Mann nie wieder eine natürliche Erektion haben.

Wie effektiv sind die Implantate?

Etwa 90%-95% der aufblasbaren Prothesenimplantate erzeugen eine für den Geschlechtsverkehr geeignete Erektion. Die Zufriedenheitsraten mit der Prothese sind sehr hoch, und typischerweise sind 80%-90% der Männer mit den Ergebnissen zufrieden und sagen, sie würden sich erneut für die Operation entscheiden.

Ist das Implantat sicher?

Keine Operation ist völlig frei von möglichen Komplikationen. Zu den Komplikationen im Zusammenhang mit Penisimplantaten gehören:

  • Unkontrollierte Blutungen nach der Operation, die zu einer erneuten Operation führen können.
  • Infektion
  • Bildung von Narbengewebe
  • Erosion (Gewebe um das Implantat herum kann zerfallen), die entfernt werden muss.
  • Mechanischer Defekt, der zur Wiederinbetriebnahme und Beseitigung führt.

Übernimmt die Versicherung die Kosten für das Penisprothesenimplantat?

Der Versicherungsschutz für diese Operationen ist oft gut, solange eine medizinische Ursache für ED festgestellt wird. Medicare übernimmt die Operation, aber Medicaid nicht, außer unter extremen Umständen in bestimmten Staaten.

Klinische Studien zur Behandlung

Mehrere restaurative oder regenerative Behandlungen werden für die zukünftige Behandlung von ED untersucht:

  • Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) – niedrigintensive Stoßwellen, die darauf abzielen, das Schwellkörpergewebe zu fixieren und natürliche Erektionen wiederherzustellen.
  • Intracavernosale Injektion von Stammzellen – zur Unterstützung des Wachstums von Schwellkörpergewebe
  • Intracavernosale Injektion autologes plättchenreiches Plasma (APRP) – zur Unterstützung des Wachstums von kavernösem Gewebe

Diese sind derzeit nicht von der FDA für das Impotenz-Management zugelassen, können aber durch Forschungsstudien (klinische Studien) angeboten werden. Interessierte Patienten sollten die Risiken und den Nutzen (Einwilligung nach Aufklärung) sowie die Kosten vor Beginn einer klinischen Studie besprechen. Die meisten nicht von der FDA zugelassenen Therapien sind nicht durch staatliche oder private Versicherungsleistungen abgedeckt.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Wenn Sie eine Erektionsstörung oder ED haben, gibt es viele Möglichkeiten, wie Ihr Arzt Ihnen helfen kann, diese zu behandeln. Aber Sie können auch komplementäre oder alternative Therapien in Betracht ziehen, und nicht die traditionelle Medizin. Alternative oder ergänzende Behandlungen können Dinge wie Nahrungsergänzungsmittel, Kräuterheilmittel, Akupunktur und Gesprächstherapie beinhalten.

Viele von ihnen wurden nicht so signifikant untersucht wie andere Medikamente auf ihre Wirksamkeit, und einige, wie Nahrungsergänzungsmittel, können aufgrund ihrer Inhaltsstoffe Nebenwirkungen haben.

Wenn Sie also eine alternative Form der Behandlung von ED in Betracht ziehen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie beginnen.

Nahrungsergänzungsmittel

Es gibt mehrere Nahrungsergänzungsmittel, die nachweislich zur Steigerung der Durchblutung beitragen und daher in einigen Fällen bei ED helfen können. Dazu gehören:

L-Arginin und Pycnogenol. Eine Studie zeigte, dass, wenn diese beiden Ergänzungen zusammen verwendet wurden, Männer eine signifikante Verbesserung der sexuellen Funktion ohne Nebenwirkungen hatten.

Flavonoide. Laut einer 10-jährigen Studie mit mehr als 25.000 Männern waren diejenigen, die eine Ernährung mit hohem Flavonoidgehalt aßen, weniger wahrscheinlich, ED zu haben. Ob das bedeutet, dass Flavonoidpräparate bei ED helfen können, muss noch untersucht werden.

Zink. Es scheint einen Zusammenhang zwischen schwerem Zinkmangel und Männern mit niedrigem Testosteronspiegel zu geben. Forscher wissen, dass ein Zinkpräparat den Testosteron-Serumspiegel bei Männern erhöht, so dass es auch bei ED helfen könnte.

Vitamin D. Es kann auch ein Zusammenhang zwischen ED- und Vitamin-D-Mangel bestehen. Eine Studie ergab, dass viele Männer mit ED einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel haben, besonders wenn ihre ED durch Verletzung verursacht wird.

DHEA. Es gibt einige Hinweise darauf, dass das Hormon Dehydroepiandrosteron, bekannt als DHEA, die Libido verbessern und bei Erektionsstörungen helfen kann.

Akupunktur

Diese alte chinesische Medizin verwendet Nadeln, um bestimmte Punkte am Körper zu stimulieren. Die Stimulation kann Ihnen helfen, Krankheiten und Zustände zu überwinden, indem sie Ungleichgewichte korrigiert.

Akupunktur kann einigen Männern mit ED helfen, aber die meisten Studien liefern keine schlüssigen Beweise für die Wirksamkeit der Behandlung. Aber Akupunktur ist sicher, und wenn Sie es versuchen wollen, sollten Sie es tun.

Beratung

Wenn Ihre ED durch psychologische oder emotionale Probleme verursacht wird, sollten Sie einen Berater oder Therapeuten aufsuchen. Sie kann dir Wege zeigen, wie du die mit dem Sex verbundene Angst reduzieren kannst.

Sie können Ihren Partner sogar einladen, über neue Möglichkeiten der Intimität und verschiedene Techniken zur Behandlung der körperlichen Ursachen Ihrer ED zu sprechen.

Seien Sie klug

Denken Sie daran, dass die meisten Nahrungsergänzungsmittel nicht von der FDA als Arzneimittel oder Lebensmittel zugelassen sind. Stattdessen werden sie als Nahrungsergänzungsmittel reguliert.

Das bedeutet, dass sie bestimmte Qualitätsstandards erfüllen müssen, aber es garantiert nicht, dass sie für alle sicher sind. Deshalb sollten Sie immer mit Ihrem Arzt sprechen, bevor Sie irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Und seien Sie sicher, indem Sie diese Tipps befolgen:

  • Vermeiden Sie Nahrungsergänzungsmittel von außerhalb der USA.
  • Erkundigen Sie sich bei der FDA nach Ergänzungen, die derzeit geprüft werden.
  • Die empfohlene Dosierung darf nicht überschritten werden.
  • Nehmen Sie nur eine Ergänzung auf einmal ein.

Zukünftige Behandlungen

Zukünftige Behandlungen der erektilen Dysfunktion konzentrieren sich auf die Bereitstellung von Medikamenten, die effektiver sind, schnell wirken und weniger oder gar keine Nebenwirkungen haben als die derzeit verfügbaren Behandlungen. Derzeit gibt es fünf orale Medikamente zur Behandlung von ED – Cialis, Levitra, Stendra, Staxyn und Viagra. Eine Reihe von Pharmaunternehmen forschen an neuen Therapien für ED, und viele neue Optionen könnten gleich um die Ecke liegen. Dazu gehören:

Uprima: Uprima (Apomorphin) kommt in Tablettenform, die sich unter der Zunge auflöst. Uprima wirkt durch die Stimulation der Gehirnchemikalie Dopamin, die das sexuelle Interesse und die Empfindungen erhöht. Die wichtigsten Nebenwirkungen sind Übelkeit und Erbrechen. Darüber hinaus ist eine kleine Anzahl von Menschen nach der Einnahme von Uprima ohnmächtig geworden. Daher ist die Veröffentlichung in den USA auf Eis gelegt. Es ist derzeit in Europa erhältlich. Derzeit werden auch klinische Studien mit einer Nasenspray-Form dieses Medikaments durchgeführt, die weniger Übelkeit verursachen kann.

Topiglan: Eine Creme, die auf den Penis namens Topiglan aufgetragen wird, verwendet das gleiche Medikament (Alprostadil), das injiziert wird und auch in Zäpfchen zur Behandlung von ED verwendet wird. Wenn sich Topiglan als sicher und wirksam erweist, ist noch nicht ganz klar, welche Patienten von seiner Anwendung profitieren würden und ob Patienten in der Injektions- und Zäpfchentherapie diese Techniken nicht mehr anwenden müssten.

Melanocortin-Aktivatoren: Dies sind Medikamente, die über das zentrale Nervensystem (z.B. das Gehirn) zu wirken scheinen. Sie wurden in Tierversuchen gezeigt, um eine Erektion zu erzeugen. Erste Studien am Menschen deuten darauf hin, dass das Medikament (PT-141) wirksam sein kann, wenn es intranasal (durch die Nase) bei Männern mit nicht-medizinischen (psychologische/emotionalen) und nicht physischen Ursachen von ED und leichter bis mittlerer ED verabreicht wird. Größere Studien werden notwendig sein, um die Sicherheit und Gesamtwirkung dieser Medikamente nachzuweisen.

Gentherapie: Diese neuartige Therapie würde Gene liefern, die Produkte oder Proteine produzieren, die im Penisgewebe von Männern mit ED möglicherweise nicht richtig funktionieren. Der Ersatz dieser Proteine kann zu einer Verbesserung der Erektionsfähigkeit führen. Tierversuchsmodelle haben eine Verbesserung der Erektionsfähigkeit durch Gentherapie gezeigt. Auch Humanstudien können mit dieser Therapie Erfolge zeigen. Die Gentherapie kann lange Zeit in Anspruch nehmen, bis die behördliche Zulassung und die öffentliche Akzeptanz erfolgt sind.

Vaskuläre Rekonstruktive Chirurgie

Gefäßrekonstruktive Chirurgie ist eine Möglichkeit, die Durchblutung des Penis zu verbessern, um einem Mann mit Erektionsstörungen (Impotenz) zu helfen, eine Erektion zu bekommen und zu erhalten.

Ärzte empfehlen die Operation jedoch selten, da sie technisch schwierig, teuer und nicht immer funktionsfähig ist.

Was passiert während der Operation?

Ziel der Operation ist es, blockierte Arterien zu umgehen, die Erektionsstörungen verursachen.
Ein Chirurg überträgt eine Arterie von einem Muskel im Bauch auf eine im Penis. Dadurch entsteht ein Weg, auf dem sich das Blut um den Problembereich bewegt.

Wer sollte die Operation erhalten?

Es kann eine gute Option für nur wenige Männer sein, normalerweise diejenigen, die jünger sind und Impotenz wegen einer Verletzung des Penis und der Umgebung haben. Wenn Sie das sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu sehen, ob diese Operation die richtige für Sie ist.

Funktioniert es?

Leider scheint die vaskulär-rekonstruktive Chirurgie im Laufe der Zeit nicht sehr gut zu funktionieren. Selbst die besten Studien zeigen, dass sich nur 1 von 20 Männern nach der Behandlung verbessert hat. Die Erfolgsrate ist bei jüngeren Männern mit einem einzigen beschädigten Blutgefäß durch eine Becken- oder Genitalverletzung höher.

Nach der Behandlung

Alle Behandlungen für Impotenz (mit Ausnahme der Implantatchirurgie) werden nach Bedarf für den Sex eingesetzt und verschleißen dann. Die Behandlungen helfen bei den Symptomen, beheben aber nicht das zugrunde liegende Problem im Penis.

Wenn medizinische Behandlungen nicht so gut funktionieren, wie erhofft:

  • Eine vom Arzt verschriebene Änderung der Dosierung (für PDE5i, IU oder ICI alprostadil) kann helfen.
  • Eine erneute Überprüfung der Anweisungen kann einen fehlenden Schritt in einem Behandlungsplan aufdecken.
  • Die Berücksichtigung eines anderen Weges kann notwendig sein: Emotionale / Beziehungsberatung, eine Vakuum-Erektionsvorrichtung oder ein Penisimplantat sind gute Alternativen, wenn andere Methoden versagen. Gib nicht auf!

Mehr Informationen

FAQ

Woher weiß ich, dass meine Impotenz körperlich und nicht geistig ist?
Es ist schwer zu wissen. Gesundheitsdienstleister erkennen nun, dass die meisten Männer eine zugrundeliegende körperliche Ursache für Impotenz haben. Für die meisten Patienten gibt es sowohl physische als auch emotionale Faktoren, die zu Impotenz führen. Es ist unmöglich zu beweisen, dass es keinen psychologischen Anteil an der Impotenz eines Mannes gibt.

Wenn ich mir Sorgen mache, dass ich eine Erektion bekommen kann, kann ich dann einen schlechten Zustand verschlimmern?
Ohne das Gehirn passiert im Körper nichts. Die Sorge um deine Fähigkeit, eine Erektion zu bekommen, kann es schwierig machen, eine zu bekommen. Dies wird als Leistungsangst bezeichnet und kann durch Aufklärung und Behandlung überwunden werden.

Kann ich die Behandlungsmöglichkeiten kombinieren?
Dies wird oft getan. Kombinieren Sie die Behandlung jedoch erst, wenn Sie mit Ihrem Arzt darüber gesprochen haben. Erektionen können mit einer medikamentösen Therapie, die gefährlich ist, zu lange dauern. Fragen Sie Ihren Arzt nach den richtigen Anweisungen.

Mir ging es gut, bis ich anfing, dieses neue Medikament zu nehmen, was soll ich tun?
Stoppen oder ändern Sie niemals ein verschreibungspflichtiges Medikament, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Viele Medikamente können Impotenz verursachen, aber einige können nicht verändert werden, weil der Nutzen des Medikaments für Sie zu wichtig ist. Wenn Sie sich sicher sind, dass ein bestimmtes Medikament das Impotenz-Problem verursacht hat, fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie Medikamente wechseln können. Wenn Sie auf dem Medikament bleiben müssen, das das Problem verursacht, gibt es Impotenz-Behandlungen, die helfen können.

Welche Fragen sollte ich meinem Arzt stellen?

  • Was ist Impotenz?
  • Was verursacht Impotenz? Kann man das verhindern?
  • Kannst du mir bei Impotenz helfen, oder muss ich einen Spezialisten aufsuchen? Wenn ich einen Spezialisten (Urologen) brauche, haben Sie eine Überweisung für mich?
  • Welche Tests schlagen Sie vor, um die Ursache meiner Impotenz zu finden, und warum?
  • Kannst du mein Herz und meine Blutwerte überprüfen?
  • Gibt es irgendwelche Änderungen im Lebensstil, die meine Symptome lindern könnten?
  • Welche Arten von Behandlungen gibt es?
  • Welche Behandlung schlagen Sie mir vor und warum?
  • Was sind die Vor- und Nachteile jeder Art von Behandlung, die Sie vorschlagen?
  • Was sind die Nebenwirkungen?
  • Was passiert, wenn die erste Behandlung nicht hilft?

Erektile Dysfunktion: Wie man mit dem Rauchen aufhört

Wenn Sie rauchen und sich Sorgen um die Erektionsstörungen (Impotenz) machen, gibt es keine bessere Zeit zum Aufhören als jetzt.

Männer, die rauchen, haben eine etwa doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit, Impotenz zu entwickeln wie Nichtraucher. Rauchen behindert die Durchblutung aller Körperregionen, einschließlich der Genitalien, was es schwieriger macht, eine Erektion zu bekommen und zu halten.

Sobald Sie mit dem Rauchen aufhören, beginnt sich Ihre Gesundheit sofort zu verbessern. Ihr Blutdruck verbessert sich. Deine Chance auf einen Herzinfarkt sinkt. Am wichtigsten für die Impotenz-Prävention ist, dass sich Ihre Durchblutung innerhalb von 2 bis 12 Wochen zu verbessern beginnt.

Wie kannst du aufhören? Hier sind einige Tipps, die Ihnen den Einstieg erleichtern:

  • Wählen Sie ein Datum, das Sie beenden möchten, und bereiten Sie sich dann auf das Datum vor.
  • Entfernen Sie alle Zigaretten, Aschenbecher, Streichhölzer und Feuerzeuge aus Ihrem Zuhause, Büro und Auto.
  • Wenn Sie mehr als neun Zigaretten pro Tag rauchen, fragen Sie Ihren Arzt nach Medikamenten, die Ihnen helfen können, mit dem Rauchen aufzuhören.
  • Wenn du den Drang zum Rauchen hast, sag dir selbst: “Rauchen ist keine Option mehr”, und tue etwas, um dich abzulenken.
  • Ändere deine Routinen. Versuchen Sie, Menschen oder Situationen zu vermeiden, in denen Sie rauchen wollen.
  • Suchen Sie die Unterstützung von Familie, Freunden und Mitarbeitern. Erzähl allen um dich herum, dass du mit dem Rauchen aufhören wirst.
  • Verbringen Sie Zeit mit entspannenden Aktivitäten, um Stress abzubauen.
  • Übung.
  • Verbringen Sie mehr Zeit an Orten, die das Rauchen nicht erlauben.
  • Halten Sie viele kalorienarme Snacks bereit.
  • Erinnern Sie sich an die Vorteile des Nichtrauchens, einschließlich einer verbesserten Sexualfunktion.

Sie können einige Entzugserscheinungen haben, aber diese dauern in der Regel weniger als 2 Wochen.

Es wird auch einige schwierige Drängen geben, mit denen Sie erfolgreich umgehen werden.

Einige Leute nehmen zu, wenn sie aufhören, aber Sie können Ihr Gewicht halten, indem Sie sich regelmäßig bewegen und den Fettanteil in Ihrer Ernährung begrenzen.

Raucherentwöhnungshilfen

Es gibt Dinge, die dir helfen, mit dem Rauchen aufzuhören:

  • Nikotinkaugummi: Eine Schachtel mit 48 Stück kostet etwa 30€. Sie kauen alle 1 bis 2 Stunden ein Stück Kaugummi, aber nicht mehr als 24 Stück pro Tag.
  • Nikotinpflaster: Die Pflaster werden in 1-2-wöchigen Kartons verkauft, die etwa 30€ pro Woche kosten. Sie tragen sie einmal täglich direkt auf Ihre Haut auf. Diese sollten Sie nur tagsüber verwenden.
  • Nikotin Bonbons: Die Behandlung dauert in der Regel etwa 12 Wochen. Sie verwenden in den ersten 6 Wochen alle 1-2 Stunden eine Raute, in den Wochen 7-9 alle 2-4 Stunden und in den Wochen 10-12 alle 4-8 Stunden eine. Sie kosten zwischen 6€ pro Tag (für 12 Dosen) und 12€ pro Tag (für 20 Dosen).
  • Nikotin-Nasenspray: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber. Es ist nur auf Rezept erhältlich. Das Spray bringt Nikotin schnell in die Blutbahn. Du verabreichst dir ein- bis zweimal pro Stunde ein Spray in jedes Nasenloch.
  • Nikotin-Inhalator: Diese ist auch rezeptpflichtig. Die Kartuschen imitieren die Hand-zu-Mund-Routine des Zigarettenrauchens. Das aus dem Inhalator freigesetzte Nikotin wird im Mund aufgenommen. Ihre erste Dosierung wäre sechs bis 16 Kartuschen pro Tag für bis zu 12 Wochen.
  • Nicht-Nikotinpräparate: Bupropion (Zyban) ist das einzige von der FDA zugelassene Medikament, das Ihnen hilft, mit dem Rauchen aufzuhören, das kein Nikotin enthält. Du solltest anfangen, dies ein oder zwei Wochen vor deinem Austrittsdatum zu nehmen. Du nimmst es für 7-12 Wochen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um herauszufinden, ob eines dieser Hilfsmittel das Richtige für Sie ist.

Besprechen der Erektionsstörungen mit Ihrem Arzt

Wenn es vorübergehend ist und nur gelegentlich passiert, sind Probleme beim Erhalten oder Halten einer Erektion kein Grund zur Sorge. Es kann eine Reihe von Gründen geben. Es kann Müdigkeit, Stress, Alkoholkonsum oder sogar Nebenwirkungen einer Medizin sein, die Sie gerade erst eingenommen haben.

Aber einige Männer haben ein häufigeres, länger anhaltendes Problem, das als Erektionsstörung (Impotenz) bezeichnet wird.

Es ist häufiger bei älteren Männern der Fall, aber das Altern ist nicht die Ursache. In fast 75% der Impotenz-Fälle gibt es eine körperliche Ursache. Das bedeutet, dass es Zeit ist, Ihren Arzt aufzusuchen.

Wie Ihr Arzt Ihnen helfen kann

Es gibt drei Hauptgründe, warum Sie nicht versuchen sollten, mit Erektionsstörungen allein umzugehen:

Es kann behandelt werden: Manchmal ist es so einfach wie die Einnahme einer Pille, die Ihr Arzt verschreibt. Es gibt Medikamente nur für Impotenz. Andere Optionen, die Ihr Arzt Ihnen helfen kann, sind unter anderem:

  • Potenzmittel
  • Injektionen
  • Zäpfchen
  • Chirurgische Penisimplantate
  • Spezielle Geräte, wie z.B. Penispumpe, die den Blutfluss zum Penis erhöhen.

Es kann mit schwerwiegenderen Gesundheitszuständen verbunden sein wie:

  • Bluthochdruck
  • Verhärtung der Arterien
  • Diabetes

Es kann auch mit anderen medizinischen Behandlungen verknüpft werden, wie z.B. mit:

  • Prostataoperation
  • Strahlentherapie

Wenn Ihr Arzt die Ursache finden kann, kann die Behandlung, die Ihnen auch im Schlafzimmer helfen kann.

Wenn Stress, Angst oder Depressionen die Ursache sind, kann Ihnen Ihr Arzt helfen, einen lizenzierten Psychiater zu finden, mit dem Sie sprechen können.

Vorbereitung auf Ihren Besuch

Das erste, was Sie tun müssen, ist, einen Termin zu vereinbaren. Wenn Sie der Empfangsdame nicht sagen wollen, warum Sie hereinkommen, sagen Sie einfach, dass Sie mit dem Arzt über ein männliches Gesundheitsproblem sprechen wollen.

Als nächstes erstellen Sie eine Liste von Informationen, die Ihr Arzt wünschen wird. Es sollte Folgendes beinhalten:

  • Alle Medikamente, die Sie einnehmen, einschließlich verschreibungspflichtiger und rezeptfreier Medikamente, Kräuterheilmittel, Ergänzungsmittel und Vitamine.
  • Fakten über Ihre Symptome. Wann haben sie angefangen? Sind sie langsam oder schnell gekommen? Passiert es jedes Mal, wenn du Sex haben willst? Ist es zufällig? Ist es nur unter bestimmten Umständen?
  • Wichtige personenbezogene Daten. Hast du eine stressige Zeit durchgemacht? Gab es größere Veränderungen zu Hause oder am Arbeitsplatz? Trinkst du viel, nimmst du Kokain, Zigaretten oder Opioide?
  • Denken Sie darüber nach, Ihren Partner zu bitten, mitzukommen. Ihr Partner kann Details ausfüllen, die Sie vielleicht vergessen haben oder an die Sie vielleicht nicht gedacht haben.

Was Sie fragen sollten

Sie werden Antworten auf diese Fragen wünschen, bevor Sie gehen:

  • Was verursacht meine Impotenz?
  • Sind meine Symptome langfristig oder vorübergehend?
  • Kann meine Impotenz behandelt werden?
  • Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
  • Was, wenn sie nicht funktionieren?
  • Muss ich einen Spezialisten aufsuchen?
  • Was deckt meine Versicherung?
  • Kann ich Änderungen im Lebensstil vornehmen, die helfen?
  • Wo kann ich weitere Informationen erhalten?

Was passiert in der Arztpraxis?

Hast du Angst, dein Problem zu besprechen? Der beste Ansatz ist, einfach zu sagen: “Ich glaube, ich habe vielleicht Impotenz.” Es ist unwahrscheinlich, dass sich Ihr Arzt unwohl fühlt.

Wenn er Schwierigkeiten hat, mit dir über sexuelle Probleme zu sprechen, bitte ihn, dich an einen Urologen zu verweisen.

Der Arzt wird zunächst nach Ihrer Krankengeschichte fragen. Er wird dies tun, um mehr über Ihre Symptome, Zustände und die Medikamente, die Sie einnehmen, zu erfahren.

Die Fragen mögen persönlich erscheinen. Aber es ist wichtig, sie vollständig und ehrlich zu beantworten. Der Arzt benötigt diese Informationen, um zu wissen, wie er Sie behandeln kann.

Zu den Fragen können gehören:

  • Hattest du jemals eine Erektion?
  • Wenn ja, ist es fest genug, um Sex zu haben?
  • Wenn du anfängst, Sex zu haben, verlierst du dann die Erektion? Kommt es jemals wieder?
  • Kannst du eine Erektion durch Masturbation bekommen?
  • Wachst du jemals mit einer Erektion auf?

Der Arzt wird Sie fragen, ob Sie rauchen, wie viel Alkohol Sie trinken und ob Sie Freizeitdrogen nehmen oder nicht. Dann wird er eine körperliche Untersuchung machen. Dazu gehören auch Ihr Penis und Ihre Prostata. Der Arzt kann auch Blut und andere Labortests durchführen, um nach Dingen wie Diabetes oder Herzerkrankungen zu suchen.

Wenn Sie weitere Tests benötigen, kann er Sie zu einem Urologen schicken. Wenn Sie den Urologen aufsuchen, stellen Sie die gleichen Fragen wie Ihrem Arzt. Erwarten Sie, dass er Fragen stellt, die denen ähneln, die Ihr Arzt Ihnen gestellt hat.

Der Urologe wird fragen, was passiert, wenn du Sex hast. Dies wird ihm helfen zu wissen, wo er anfangen soll. Er wird deine Antworten verwenden, um deinen Fortschritt zu verfolgen.

Er wird mehr Fragen über deine Gesundheit stellen und dich einer körperlichen Untersuchung unterziehen. Möglicherweise müssen Sie mehr Blutuntersuchungen oder einen Ultraschall durchführen.

Es kann sich zunächst unangenehm anfühlen, mit Ihrem Arzt über Impotenz zu sprechen. Aber das Gespräch zu beginnen, lohnt sich.


Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/erektile-dysfunktion/ursachen/

[2] https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/urologische-krankheiten/erektile-dysfunktion/article/668391/erektionsstoerung-kuendigt-gefahr-fuers-herz.html

[3] https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/urologische-krankheiten/article/597828/schlank-bleibt-haelt-alter-testosteron-spiegel.html

[4] https://www.ema.europa.eu/en/medicines/human/EPAR/spedra

[5] https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2012/05/12/neuer-pde5-hemmer-avanafil

[6] https://uroweb.org/guideline/male-sexual-dysfunction/#note_144

[7] https://www.urologielehrbuch.de/erektile_dysfunktion.html

[8] https://de.wikipedia.org/wiki/Erektile_Dysfunktion

[9] https://www.uniklinikum-leipzig.de/einrichtungen/urologie/Seiten/forschung-klinische-studien-erektile-dysfunktion.aspx

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Dr. Kim Schreiber

Veröffentlicht von Dr. Kim Schreiber

Ich bin Facharzt im medizinischen Spezialgebiet der Andrologie. Ich helfe Patienten bei Problemen mit dem Thema Männergesundheit auf der ganzen Welt. Das ist meine Lebensaufgabe. Niemand sollte mit den Problemen rund um das Thema Impotenz kämpfen. Ich schreibe auf meiner Seite über sämtliche gesundheitsrelevante Themen und hoffe über diesen Weg Menschen zu einem besseren Leben zu verhelfen.