Sorgfalt und höchste Patientensicherheit

Anästhesie und Intensivmedizin

Die Fachabteilung für Anästhesie der Schreiber Klinik führt jedes Jahr über 3.000 Narkosen durch. Damit ist der Fachbereich Anästhesie eine wichtige Säule der interdisziplinären Patientenversorgung. Unsere Anästhesie-Fachärzte und -Pflegekräfte arbeiten eng mit allen Bereichen der Schreiber Klinik zusammen und gewährleisten so die optimale Rundum-Betreuung bei stationärem und ambulantem Aufenthalt: vom Erstgespräch über den Operationsablauf bis hin zur Schmerztherapie.

Für einen Aufenthalt auf der Intensivstation kann es verschiedene Gründe geben: einen Unfall oder Notfall, eine größere Operation, eine schwerwiegende internistische Erkrankung (Lungenödem, Angina Pectoris etc.) oder eine gravierende Verschlechterung des Allgemeinzustandes während des stationären Aufenthalts. Die Intensivstation der Schreiber Klinik hat sieben Betten, einige davon mit Beatmungseinheiten, und steht allen Fachbereichen des Hauses offen. Auf der Intensivstation kümmert sich ein interdisziplinäres Team aus Ärzten und Fachpflegekräften besonders eingehend um die adäquate Versorgung der Patienten.

Leistungsspektrum der Anästhesie

Alle Narkoseverfahren werden ausschließlich von Fachärzten durchgeführt.

  • Anästhesiesprechstunde
  • Allgemeinanästhesie / TIVA (Totale Intravenöse Anästhesie)
  • Periphere sowie rückenmarksnahe Regionalanästhesie
  • Postoperative medikamentöse Schmerztherapie über periphere Schmerzkatheter
  • Postoperative Überwachung und Betreuung im Aufwachraum und auf der Intensivstation

 

 

Leistungsspektrum Intensivmedizin

Zu unserer modernen medizintechnischen Ausstattung zählt konventionelles Monitoring, um das Herz-Kreislauf- und das Atemsystem ständig zu überwachen. Bei Bedarf setzen wir zusätzlich invasives Monitoring (zentrale Venendruckmessung, arterielle Blutdruckmessung, Blutgasbestimmung etc.) sowie sämtliche modernen Verfahren zur Atemunterstützung bis hin zur Langzeitbeatmung ein. Dabei passen wir die Intensität der diagnostischen, therapeutischen und pflegerischen Maßnahmen stets an die individuellen Bedürfnisse unserer Patienten an.

Unser Leistungsspektrum umfasst:

  • Perioperative intensivmedizinische Versorgung nach großen Eingriffen sowie bei Patienten  mit schweren Begleiterkrankungen
  • Intensive Überwachung, Diagnostik und Therapie schwerkranker Patienten
  • Individuelle Beatmungstherapie (auch nicht-invasiv)
  • Schnellbestimmung wichtiger Laborwerte

Anästhesiesprechstunde

Jede Narkose wird individuell auf den Patienten zugeschnitten. Eine genaue Anamnese (Vorgeschichte der Erkrankung) und die Vorbefunde helfen dem Anästhesisten, die für Sie optimale und sicherste Form zu finden.

Bitte kommen Sie etwa eine Woche vor einer geplanten Operation in unsere Anästhesiesprechstunde (keine Anmeldung erforderlich). Hat Ihr behandelnder Arzt bereits Untersuchungen zur Narkosevorbereitung durchgeführt, bringen Sie diese Befunde bitte mit.

Hier finden Sie unsere Ansprechpartner.

 

Ablauf des Narkosegesprächs

Vor dem eigentlichen Narkosegespräch bitten wir Sie, einen Narkosefragebogen auszufüllen (Vorerkrankungen, derzeitige Medikamente etc.). Im Gespräch klären wir Sie über Ablauf, Verfahren und mögliche Komplikationen der Narkose auf und legen Ihren Medikationsplan fest. Sie erfahren, welche Medikamente Sie bis zur Operation weiternehmen können und welche Sie vorher absetzen sollen. Wenn Sie Fragen, Sorgen oder Ängste vor der Narkose haben: Bitte sprechen Sie diese offen an.

Manchmal sind weitere Untersuchungen erforderlich, beispielsweise

  • Körperliche Untersuchung
  • Blutentnahme
  • Messung von Blutdruck, Größe und Gewicht

 

Im Anschluss an das Narkosegespräch erhalten Sie einen Befundbericht für das OP-Aufklärungsgespräch.

Narkosevorbereitung

Ungefähr eine Stunde, bevor Sie in die Operationsabteilung gebracht werden, erhalten Sie zwei Vorbereitungsmedikamente. Diese wirken beruhigend und senken den Bedarf an Schmerz- und Narkosemitteln während des Eingriffs. Im Anästhesie-Vorbereitungsraum in der OP-Abteilung werden Sie dann an die Überwachungsgeräte angeschlossen (EKG, Blutdruckmessung, Sauerstoffsättigung) und erhalten eine intravenöse Verweilkanüle, über die später das Narkosemittel eingeleitet wird.